Wasserkefir selber machen: Rezept für eine probiotische Limonade voller Vorteile

Wasserkefir selber machen / Ich habe Euch jetzt einige Wochen hingehalten, da ich erstmal selbst etwas mit dem Wasserkefir experimientieren wollte. Und was soll ich sagen – dieser schmeckt mir ja noch viel besser als Milchkefir.

Wasserkefir ist nicht nur erfrischend und lecker, sondern auch eine wahre Wohltat für unseren Körper. Die probiotische Limonade enthält natürliche Bakterienkulturen, die die Darmgesundheit fördern und das Immunsystem stärken können.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Limonaden kommt Wasserkefir ohne künstliche Zusätze oder übermäßigen Zucker aus – perfekt für alle, die einen gesunden Lebensstil pflegen möchten.

Wasserkefir selber machen: Rezept für eine probiotische Limonade voller Vorteile

Wasserkefir selber machen: Rezept für eine probiotische Limonade voller Vorteile

Die Zubereitung von Wasserkefir ist einfacher, als Du denkst. Alles, was man braucht, sind Wasserkefirknollen, Wasser, Zucker, getrocknete Früchte (wie Feigen oder Rosinen) und ich nehme meist noch Zitrusfrüchte (z.B. Zitrone, Limetten, Orangen) für einen frischen Geschmack plus fruchtigen Tee.

Die Wasserkefirknollen fermentieren den Zucker in wenigen Tagen zu einem prickelnden Getränk mit einer dezenten Süße und leichten Säure. Das Beste daran: Der Prozess dauert meist nur 1–3 Tage, und es bedarf keiner teuren Ausrüstung – ein einfaches Glasgefäß mit Deckel (z.B. geht auch ein großes Gurkenglas) reichen völlig aus.

Der genaue Wert hängt von mehreren Faktoren ab, darunter: • Fermentationsdauer: Je länger die Fermentation dauert (z. B. mehr als 48 Stunden), desto höher kann der Alkoholgehalt werden. • Zuckergehalt: Mehr Zucker fördert die Gärung und kann den Alkoholgehalt erhöhen. • Temperatur: Höhere Temperaturen (über 25 °C) begünstigen die Hefetätigkeit und damit die Alkoholproduktion. • Zugesetzte Früchte: Getrocknete Früchte liefern zusätzliche Zucker und können den Alkoholgehalt beeinflussen.

Warum Wasserkefir?

Ich mag ja mittlerweile Wasserkefir viel lieber als Milchkefir. Es schmeckt einfach so schön fruchtig!!

Wasserkefir enthält zahlreiche probiotische Bakterien und Hefen, die die Darmgesundheit unterstützen. Er kann die Verdauung fördern, das Immunsystem stärken und dabei helfen, den Körper mit wertvollen Enzymen und Vitaminen zu versorgen. Zudem ist er eine großartige Alternative zu zuckerhaltigen Limonaden, da der Zucker während der Fermentation weitgehend abgebaut wird.

Ein weiterer Vorteil von Wasserkefir ist seine Vielseitigkeit. Nach der ersten Fermentation kann man ihn mit frischen Früchten oder Kräutern aromatisieren, um spannende Geschmacksvarianten zu kreieren. Im Vergleich zu Milchkefir ist er leichter, da er keine Milch enthält – eine ideale Alternative für Menschen, die laktoseintolerant sind oder Milchprodukte meiden möchten.

Er ist natürlich auch vegan – auch für viele sehr wichtig!

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Ist wirklich so viel Zucker zur Fermentation notwendig?

Der Zucker beim Ansatz des Wasserkefirs dient nicht dazu, das Getränk süß zu machen – vielmehr ist er die Nahrung für die Mikroorganismen im Wasserkefir. Während der Fermentation „fressen“ die Bakterien und Hefen den Zucker und wandeln ihn in Kohlensäure, organische Säuren und andere Stoffe um. Das Ergebnis ist eine sprudelnde probiotische Limonade mit minimalem Zuckergehalt. Ich kann Euch versprechen, dass ist dass das Euer Sommergetränk wird!!

Ein spannender Aspekt ist, dass die Länge der Fermentation direkt den Zuckergehalt beeinflusst. Je länger der Prozess dauert, desto mehr Zucker wird von den Mikroorganismen abgebaut. Nach etwa 48–72 Stunden ist der Zucker nahezu vollständig fermentiert, wodurch Wasserkefir nicht nur lecker, sondern auch gesund ist.

Wasserkefir selber machen: Rezept für eine probiotische Limonade voller Vorteile

Entsteht bei der Fermentation Alkohol?

Bei der Herstellung von Wasserkefir entsteht tatsächlich eine kleine Menge Alkohol. Dieser entsteht während der Fermentation, da die Hefen im Wasserkefir Zucker in Alkohol und Kohlensäure umwandeln. Die Bakterien im Kefir nutzen jedoch den größten Teil dieses Alkohols weiter und wandeln ihn in andere Stoffe, wie organische Säuren, um. Der Alkoholgehalt im fertigen Wasserkefir bleibt daher sehr gering.

In der Regel enthält Wasserkefir nach der Fermentation etwa 0,1–0,5 % Alkohol, abhängig von Faktoren wie der Zuckermenge, der Fermentationsdauer und der Temperatur. Längere Fermentationszeiten oder eine zweite Gärung mit Fruchtsäften können den Alkoholgehalt leicht erhöhen, meist aber nicht über 1,5%.

Damit liegt Wasserkefir im Bereich von alkoholfreiem Bier und ist für die meisten Menschen unbedenklich. Schwangere, Kinder oder empfindliche Personen sollten dennoch vorsichtig sein, wenn sie größere Mengen trinken. Wer möglichst wenig Alkohol möchte, kann eine kürzere Fermentationszeit wählen.

Der genaue Wert hängt von mehreren Faktoren ab, darunter:
  • Fermentationsdauer: Je länger die Fermentation dauert (z. B. mehr als 48 Stunden), desto höher kann der Alkoholgehalt werden.
  • Zuckergehalt: Mehr Zucker fördert die Gärung und kann den Alkoholgehalt erhöhen.
  • Temperatur: Höhere Temperaturen (über 25 °C) begünstigen die Hefetätigkeit und damit die Alkoholproduktion.
  • Zugesetzte Früchte: Getrocknete Früchte liefern zusätzliche Zucker und können den Alkoholgehalt beeinflussen.

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Was bedeutet eine 2. Fermentation?

Die 2. Fermentation ist ein zusätzlicher Schritt bei der Herstellung von Wasserkefir, der nach der ersten Fermentation erfolgt. Während der ersten Fermentation wird der Zucker größtenteils von den Mikroorganismen in den Kefirknollen verarbeitet. In der zweiten Fermentation reift der fertige Wasserkefir ohne die Knollen weiter. Dies geschieht oft in einem luftdicht verschlossenen Gefäß, wodurch Kohlensäure entsteht und das Getränk noch sprudelnder wird.

Zusätzlich dient die zweite Fermentation dazu, den Geschmack zu verfeinern. Man kann Früchte, Kräuter oder Gewürze hinzufügen, um interessante Aromen zu erzeugen – beispielsweise frische Beeren, Mango oder Minze. Die Dauer dieses Prozesses beträgt meist ein bis drei Tage, je nach gewünschtem Geschmack und Kohlensäuregehalt.

Es ist ein einfacher Weg, das Getränk individuell anzupassen und noch vielseitiger zu machen.

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Hier sind ein paar leckere Ideen für die 2. Fermentation:

Fruchtig & erfrischend 

  • Ananas + Kokoswasser → tropischer Geschmack
  • Erdbeeren + Minze → fruchtig-frisch
  • Apfelsaft + Zimt → leicht herbstlich
  • Zitrone + Ingwer → klassisch erfrischend
  • Mango + Chili → süß & spicy

Kräuter & Blüten

  • Rosmarin + Orange → mediterrane Vibes
  • Hibiskusblüten + Limette → leicht säuerlich & blumig
  • Basilikum + Erdbeere → unerwartet lecker

Exotisch & würzig 

  • Kokoswasser + Limette → sommerlich & leicht
  • Banane + Vanille → cremig-exotisch
  • Ingwer + Kurkuma → würzig & gesund

WICHTIG: Immer eine Glasflasche mit Bügelverschluss verwenden und täglich mindestens öffnen, damit der Druck nicht zu hoch wird!

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Zutaten

Menge

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  • 1 Liter Wasser
  • Wasserkefir-Kristalle (KLICK / Werbung) – ca. 30 g
  • 65 g Zucker
  • 23 Datteln oder Pflaumen / Feigen (getrocknet)
  • 1 Gärgefäß (KLICK / Werbung) (mit mindestens 1.5 L Fassungsvermögen)
  • optional: Bio-Zitrusfrüchte (ich nutze diese immer komplett, daher unbedingt bio) und Ingwer
  • optional: 2 Teebeutel (ich mag gerne Früchtetee)
  • Bügelflaschen (KLICK / Werbung) zum Abfüllen des fertigen Getränks und für die 2. Fermentation
  • Sieb, Trichter, Löffel aus Kunststoff (Metall mag Kefir nicht so gerne)

Zubereitung im Zauberkessel

1. Fermentation

  1. Warmes Wasser in das Gärgefäß geben und den Zucker darin auflösen.
  2. Mit Wasser aufgießen (wenn es mehr als 1 Liter ist, ist das nicht so schlimm, ich bin da nicht so genau)
  3. Trockenfrüchte entkernen und dazu geben.
  4. Kefirkistalle hinzugeben und gut untermischen.
  5. Ich presse gerne Zitrusfrüchte etwas aus und gebe dann die (halb-)ausgepressten Früchte inkl. Schale mit hinzu. Gerne auch einfach in Scheiben schneiden. Hier auch einfach Teebeutel mit hinzugeben.
  6. Den Deckel aufsetzen (aber nicht fest verschließen, damit die Gase entweichen können) und an einem hellen und warmen Ort (bei mir Fensterbank) ca. 2 Tage stehen lassen.
  7. Fängt bereits nach ein paar Stunden an zu blubbern.
  8. Nach ca. 2 Tagen alles abseien und die Kefirknollen auffangen.
  9. Gerne gleich wieder von vorne beginnen oder die Kefirknollen in ein Marmeladenglas mit 2-3 EL Zucker und Wasser geben und im Kühlschrank aufbewahren.

2. Fermentation

  • Abgefüllten Wasserkefir in Flaschen füllen (am besten Glasflaschen mit Bügelverschluss, Link siehe oben)

  • Früchte oder Saft hinzufügen, z. B.:

      • 50 ml Fruchtsaft (z. B. Apfel, Orange, Traube)

      • Ein paar Beeren, Ingwer oder Zitronenscheiben

      • 1 TL Honig oder Zucker für mehr Kohlensäure

  • Verschließen & 1–3 Tage bei Zimmertemperatur fermentieren lassen.

  • Flaschen 1-2 Mal täglich öffnen, da Druck entsteht. Anschließend in den Kühlschrank stellen & genießen! 

Wasserkefir hält ca. 4 Wochen im Kühlschrank.

Hast Du das Rezept nachgemacht?

Wenn Dir das Rezept gefallen hat, dann freue ich mich über einen Kommentar mit (hoffentlich) 5*-Bewertung. Danke!

Wasserkefir ist nicht nur eine erfrischende und leckere probiotische Limonade, sondern bietet auch immense Vorteile für die Darmgesundheit.

Die natürlichen Probiotika, die durch die Wasserkefir Fermentation entstehen, helfen dabei, die Darmflora zu stärken und das Gleichgewicht der Mikroorganismen im Körper zu fördern. Dies unterstützt eine gesunde Verdauung und kann sich positiv auf das Immunsystem auswirken. Besonders bei der Abnahme spielt ein gesunder Darm eine entscheidende Rolle.

Wasserkefir selber machen ist einfacher, als viele denken, und bietet die Möglichkeit, fermentierte Getränke ganz nach eigenem Geschmack zu gestalten. Ob mit Früchten, ohne Zucker oder als gesunde Alternative zu Limonade – Wasserkefir ist vielseitig und kalorienarm. Probiere ein Rezept für Wasserkefir aus und erlebe die Vorteile für deine Gesundheit und deinen Wohlbefinden!

Wenn du Wasserkefir nachmachst, dann markiere mich bei Instagram doch gerne mit @wiewowasistgut oder #wiewowasistgut, damit ich Eure nachgemachten Rezepte auch sehen kann. Gerne zeige ich Eure Kreationen in meinen Stories.

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